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Senioren-LA

Neben den Starts für die BSG Bergkamen, trete ich für die Leichtathleten SuS Oberaden an. Unser heimisches Römerbergstadion bietet aufgrund der Kunststoffbahn und des Flutlichtes die Plattform für spannende Wettkämpfe und die Grundlage für ein intensives Training.

Schon während meiner aktiven Basketballzeit habe ich das Laufen nie aus dem Auge verloren. Bereits 1982 habe ich am ersten 10 km Volkslauf teilgenommen. Die Erfahrung war schrecklich. Ohne Vorbereitung war ich nach zwei Kilometern „platt“, erreichte nach fast einer Stunde das Ziel. In den folgenden Jahren schaffte ich es nie unter 50 Minuten zu laufen.

Zwei Gründe waren wohl dafür ausschlaggebend: ein ungeordnetes Training und zum Teil erhebliches Übergewicht (rund 90 kg bei 1,80 m).

2001 war dann das Jahr des „Umbruchs“. Nach der Stoffwechselentgleisung im Juni und der Einstellung auf Insulin in der Folgezeit wog ich letztlich 76 kg. Im August 2001 fing ich dann beim SuS wieder mit dem Lauftraining an. Langsam und mit vielen Gehpausen schaffte ich zunächst eine halbe Stunde auf der Bahn, ein paar Wochen später, im Dänemark-Urlaub schon bis zu einer Stunde.

Ab Ende September 2001 macht ich dann schon das Training in der Wettkampfgruppe mit. Mein erster 10 km Lauf bei der Hellwegserie in Unna-Lünern endete mit einer 51:18. Eine Monat später lief ich bei der Vereinsveranstaltung „Barbara-Runde“ die Strecke in 48:02, persönlicher Rekord bis dato.

Meine erste Westfalenmeisterschaft 2004 in Hagen (9. Platz M50 - 10.000 m)

So wagte ich mich in der Folgezeit auch an die 15 km und den Halbmarathon heran und absolvierte diese Läufe mit für mich persönlich guten Ergebnissen.

 Mit dem Eintritt in den Behindertensport, verlagerten sich auch meine Interessen. Weg vom Straßenläufer hin auf die Bahn.

 Heute starte ich für den SuS in meiner Altersklasse M50 bei Kreis-, Bezirks- und Westfalenmeisterschaften über die Strecken 3.000 bis 10.000 Meter und über Crossdistanzen. Zudem ist es eine Pflicht für mich bei den Vereinsveranstaltungen (Stundenlauf, Drei-Kampf-Woche, Oberadener Meile) Flagge zu zeigen.

Zur Zeit trainiere ich viermal in der Woche zwischen 40 und 55 km. Und es macht immer noch Spaß. Insbesondere seit der Saison 2006, das Jahr, indem meine intensive Zusammenarbeit mit Peter Wenzel, ehemaliger SuS-Laufwart, begründet wurde. Peter erarbeitet nicht nur meine Trainingseinheiten, vielmehr steht er mir auch mir Rat und Tat zur Seite.

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